Die Menopause ist der Anfang vom Ende? Von wegen! Deine beste Zeit beginnt jetzt

Jun 27, 2022 | Frauen

Investiere in Dich und Deine Gesundheit – damit die zweite Lebenshälfte die bessere wird! Genau das hat Susanne (51) getan und genau dabei hilft sie jetzt anderen Frauen. Mit dem von ihr entwickelten Meno-Care-Haus Konzept: „Gemeinsam mit mir kannst Du Dein biologisches Alter positiv beeinflussen, die klassischen Menopausen-Symptome in den Griff bekommen und mehr Lebensqualität kreieren.“ Nachdem das Thema ,Wechseljahre’ immer noch ein Tabu-Thema ist und die meisten Frauen denken, dass die Menopause der Anfang vom Ende ist, möchte ich Dir zeigen, dass genau das Gegenteil der Fall sein kann! Ich bin überzeugt davon und erlebe es täglich an mir selbst, dass Deine beste Zeit jetzt gerade erst beginnt!
Mein Herzenswunsch ist es, Dich zu empowern, damit du die Chancen der Wechseljahre erkennen und nutzen lernst! “ Im Interview mit dieAlte verrät uns die Dipl. Sportwissenschaftlerin und Ernährungsberaterin noch mehr …

dieAlte: Du bist 51 Jahre alt und auch in den Wechseljahren – wie ging es bei Dir los?
Susanne: Ich selbst habe lange nicht gemerkt, dass ich mich schon in der Prä- und später dann in der Perimenopause befand! So wie mir geht es ganz vielen Frauen, weil so wenig über das Thema bekannt ist.
Als Sportlerin und ganzheitlich ausgerichteter Mensch führte ich immer schon ein sehr bewusstes–- und auf Gesundheit ausgerichtetes Leben. Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich allerdings bei jeder Regel so starke Blutungen, dass mir mein Gynäkologe eine Hormonspirale einsetzte, wodurch sich die Situation auch schnell verbesserte.
Als sie mit Mitte/Ende 40 wieder entfernt wurde, kamen die starken Blutungen in Kombination mit einem deutlich verkürzten Zyklus zurück und ich dachte, dass ich damit leben müsse. Dem war aber nicht so, denn die starken Blutungen waren bereits ein deutliches Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre!

Hast Du das gleich bemerkt und gegengesteuert?
Ich bekam Haarausfall, hatte brüchige Nägel und fahle Haut. Diese Symptome traten aber erst allmählich, nach und nach auf und wurden von mir nicht mit dem hohen Blutverlust in Zusammenhang gebracht. Es vergingen einige Jahre bis sich die Symptome so manifestiert hatten, dass ich aktiv wurde und feststellte, dass sie auf einen schweren Eisenmangel zurückzuführen waren. Also ließ ich mir Eiseninfusionen verabreichen. Bis dahin hatte ich im Mangel gelebt, was völlig ungesund ist und es dauerte wirklich lange, bis sich Haut, Haare und Nägel wieder erholt hatten.

Eine lange Leidenszeit – aber das war alles, was passiert ist, oder?
Mitte 40 traten bei mir auch die ersten Gelenk- und Muskelschmerzen auf. Als ehemalige Leistungssportlerin dachte ich, das sei die Quittung für all die Jahre harten Trainings und ich müsste ab jetzt damit leben. Wie ich heute weiß, war auch das ein Irrtum und hing mit dem weniger werdenden Östrogen zusammen. Dank ausgewählter Nahrungsergänzungsmittel bin ich jetzt beschwerdefrei und spüre meine Gelenke, Knochen und Muskeln nur im positiven Sinne kraftvoll und vielleicht mal beansprucht nach viel Sport.
Parallel zu dem Auftreten der Gelenkschmerzen begann ich nachts schlechter zu schlafen und öfters trat auch nächtliches Herzrasen auf.

Hast Du das Herzrasen sofort mit der Menopause assoziiert, oder dachtest Du an andere Beschwerden wie Herzprobleme?
Ich führte auch das natürlich nicht auf meine Hormone zurück, sondern auf den massiven Stress, dem ich ausgesetzt war. Außerdem hatte ich gelegentlich Nachtschweiß, was ich mir mit meiner zu warmen Bettdecke erklärte.
Den stark zunehmenden Energiemangel führte ich ebenfalls auf meinen Stress zurück, genau wie die Wutanfälle, die mich regelmäßig heimsuchten und aus denen ich kaum einen Weg herausfand. Ich dachte, der ganze Druck der auf mir lastete, sei einfach zu groß und suche sich ein Ventil, obwohl ich bis zu dem Zeitpunkt in meinem ganzen Leben nie Wutanfälle gehabt hatte. Gesundheitlich bedenklich waren in dieser Zeit Schwindelanfälle, die mich für Stunden plötzlich und unerwartet außer Gefecht setzten, sodass ich mich an Ort und Stelle auf den Boden legen musste bis der ganze Spuk nach einigen Stunden wieder vorüber war.

 „Gesundheitlich bedenklich waren in die Schwindelanfälle, die mich für Stunden plötzlich und unerwartet außer Gefecht setzten.“

Oh nein! Du hast doch bestimmt einen Arzt dazu befragt, was hat der gesagt?
Auffällig ist in dem Zusammenhang, dass weder mein Internist noch der hinzugezogene Neurologe bei den Untersuchungen eine Ursache für den Schwindel diagnostizieren konnten und nicht im Entferntesten auf eine hormonelle Disbalance gekommen ist. Heute weiß ich, dass Schwindel ein typisches Zeichen einer Östrogendominanz ist, die besonders in der Prämenopause auftritt. Leider haben dies sogar viele Gynäkologen nicht auf dem Schirm.

Das ist ja schon eine ganz Reihe an Symptomen die typisch für die Wechseljahre sind – kamen da noch mehr dazu?
Bemerkenswert in diesen Jahren war auch meine extrem trockene Haut auf den Schienbeinen und am Kopf. Dafür hatte ich keine Erklärung. Also cremte oder ölte ich, was aber die Situation nicht verbesserte. Nun störte mich die trockene Haut nicht so sehr, als dass ich zum Dermatologen gegangen wäre und selbst wenn, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass er das Thema als hormonell begründet erkannt hätte.
Was mich aber wirklich quälte, war allabendlich massiver Juckreiz auf Schultern und Oberarmen der stundenlang anhielt. Nie im Leben hätte ich diese Qual mit schwankendem Östrogen in Verbindung gebracht. Es war wirklich strapaziös.

Die juckende Haut kenne ich auch, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr lange dauert, bis man den Zusammenhang zur Menopause herstellt. Was hast Du unternommen?
Erst als ich selbst aktiv wurde und auf die Idee kam, mir vorsorglich mal eine Gynäkologin, die auf Wechseljahre spezialisiert ist, zu suchen, begann eine neue Zeit für mich. Sie informierte mich und gab mir den Tipp, mich selbst in das Thema einzulesen. Das tat ich und damit war auch schon der Funke gezündet. Ich verstand sofort die Zusammenhänge, die in meinem Körper abliefen und die ich auf Stress oder andere falsche Ursachen geschoben hatte.

Hast du von der Gynäkologin auch Hormonpräparate bekommen, die unterstützend bei Wechseljahrbeschwerden helfen? Wenn ja, welche und wie kommst du damit klar?
Ich habe mir bewusst eine Gynäkologin gesucht, die auf bioidentische Hormonersatztherapie spezialisiert ist, um in dem Thema fachkundig beraten zu werden. Die Entscheidung, bioidentische Hormone zu verwenden, ist eine sehr persönliche Entscheidung und sollte gut abgewogen werden. Ich habe in der Peri-Menopause mit einer Kombination aus pflanzlichem Agnus Castus und bioidentischem Progesteron unterstützt. Das hat bei mir sehr gut funktioniert. Mittlerweile verwende ich auch ein bioidentisches ß-Estradiol Gel. Meine Gynäkologin hat mich ausgiebig beraten und wir machen regelmäßig Blutkontrollen.
Um eine bioidentische Hormonersatztherapie besser zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass der Körper keinen Unterschied zwischen den eigenen und den bioidentischen Ersatzhormonen erkennt, da sie exakt an die dafür vorgesehenen Andockstellen überall in unserem Körper passen. Bioidentische Hormone ersetzen lediglich das, was der Körper nicht mehr selbst oder zu wenig herstellt.
Ziel der Ersatzbehandlung ist es, ein hormonell niedrig normales Level vergleichbar mit dem ersten Drittel des Zyklus zu erreichen – so wie gleich nach der Regelblutung.

Ein Teil meiner Klientinnen unterstützt den Körper mit bioidentischen Hormonen ein anderer Teil nicht. Dabei geht es aber nicht nur um die Symptombehandlung von Wechseljahresbeschwerden, sondern vor allem um Prävention vor, durch Hormonmangel ausgelöste Alterskrankheiten. Wenn man jetzt aber denkt, ich nehme ein paar Hormone und alles ist supi, ist auf dem Holzweg. Unerlässlich aus meiner Sicht ist es ganzheitlich alle Ebenen (Ernährung, Bewegung, Schlaf, Mindset,…) gleichrangig zu bedienen, damit ganzheitliche Gesundheit und damit Lebensqualität entsteht. Bioidentische Hormone sind ein möglicher Baustein in diesem Baukastensystem.

Die Hormonersatztherapie (engl.: Hormone Replacement Therapy = HRT) gibt es auch auf Kassenrezept. Viele gesetzliche Krankenkassen bezahlen zum Beispiel das Progesteron-Produkt Famenita oder das Östrogen Estreva. Frag am Besten bei Deiner Krankenkasse nach, für welche Bioidentischen Hormone sie die Kosten übernehmen.

Und dann hast Du es zu Deinem Herzens-Thema gemacht und begleitest andere Frauen mit deinem Programm „Meno-Care-Haus-Konzept“ durch die Wechseljahre.
Ja, denn obwohl wir Frauen heute biologisch deutlich jünger sind als die Generation unserer Mütter, schleichen sich ab 40 hormonelle und dadurch bedingt sowohl physische als auch psychische Veränderungen ein, die in den kommenden Jahren zu einem großen hormonellen Umbruch führen werden und der erst in der Postmenopause enden wird. Dies stellt uns vor neue und unbekannte Herausforderungen.
Leider ist die Menopause in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, obwohl sie nicht nur 25 Mio. Frauen ab 40 alleine in Deutschland betrifft, sondern auch ihr gesamtes Umfeld. Auch der medizinische Umgang mit Frauen in der Menopause entspricht nicht unserer modernen Zeit, was wirklich richtig schlecht ist.
Es besteht ein erhebliches Informationsdefizit bezüglich der Menopause und ihrer Zusammenhänge. Damit fehlt es auch an breitem Wissen sowie an umfassender Aufklärung, was auf uns Frauen ab 40 in den nächsten Lebensjahrzehnten zukommt, was das für uns bedeutet, wie wir selbst gegensteuern können und wie elementar wichtig Prävention in Bezug auf Alterskrankheiten ist.

Es findet keinerlei Vorbereitung auf die Wechseljahre und kein offener Dialog darüber statt. Alles, was man als Frau erfährt, klingt fürchterlich negativ und so, als ob man sich damit abfinden müsste, weil das eben in der Natur der Sache liegt: Die Hormone schwinden, somit sind wir nicht mehr gebärfähig und als Folge davon werden wir sowohl körperlich als auch „als Frau“ ausrangiert.

Das klingt wirklich düster, aber so ist es doch nicht? Oder doch?
Nein, zum Glück muss das nicht mehr ansatzweise so laufen!
Ich bin Meno-Care-Coach, damit Du Dich richtig gut in Deinem Körper und fit fühlst!
Der Mangel an Hormonen ist einer der Hauptgründe für altersbedingte Krankheiten und Energieverlust, aber mithilfe des Meno-Care-Haus Konzepts können wir die Herausforderungen ganzheitlich lösen, sogar bevor sie überhaupt entstehen.
Neben den typischen Wechseljahresbeschwerden treten Depressionen, Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen, neurologische Erkrankungen, Hautbeschwerden, Bluthochdruck und einiges mehr in der Menopause zum ersten Mal auf.

Was Dir hilft, ist ein konkreter Plan, der individuell auf Dich abgestimmt ist und deshalb funktioniert. Außerdem brauchst Du jemanden, der Dich bei der Umsetzung des Plans unterstützt. Damit kannst Du gelassen und voller Freude die nächsten Lebensjahrzehnte angehen und genießen, denn die zweite Lebenshälfte bringt auch große Vorteile mit sich – das weiß ich aus eigener Erfahrung!

 „Leider ist die Menopause in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, obwohl sie nicht nur
25 Mio. Frauen ab 40 alleine in Deutschland betrifft, sondern auch ihr gesamtes Umfeld.“

Kannst Du Dein Konzept kurz erklären?
Das Meno-Care-Haus wurde von mir entwickelt, damit Du mit positiver Gelassenheit und voller Energie die Wechseljahre sowie die anschließende zweite Lebenshälfte erleben kannst. Dafür habe ich all mein fachspezifisches Wissen zusammengetragen und mit meiner persönlichen Erfahrung als Frau in der Menopause kombiniert.
​Zentral ist der ganzheitliche Ansatz, da alle Bausteine meines Meno-Care-Hauses ineinandergreifen und sich gegenseitig unterstützen.

Und so sieht das Meno-Care-Haus aus:
– die medizinisch-gynäkologische Komponenten bilden das Fundament des Hauses
– Bewegung und Sport sind die Wände, die es stabil halten
– Deine Ernährung bildet den Boden für das EG
– Nahrungsergänzung, Schlaf, Natur und Entspannung sind die Stockwerke
– die Atmung samt Frischluft werden von den Fenstern verkörpert
– Dein Mindset und Deine innere Einstellung stellt das Dach des Hauses dar
– Mit den sozialen Kontakten füllst Du Dein Meno-Care-Haus mit Leben.



10 Bausteine für das Meno-Care-Haus
1. Medizinische Komponenten
2. Bewegung +Sport
3. Ernährung
4. Nahrungsergänzung
5. Mindset
6. Schlaf
7. Natur
8. Entspannung
9. Atmung
10. soziale Kontakte

Alle 10 Bausteine ergänzen sich, damit Du in einem stabilen, modernen Haus voller Aktivität und mit viel Lebensfreude wohnen kannst und ergeben den bestmöglichen Zustand an Gesundheit und Lebensqualität in der Prä-, Peri- und Post-Menopause!

Das hört sich alles ganz spannend an, sieht aber etwas überwältigend aus (zeitlich und finanziell). Wie kann ich das in meinen Alltag integrieren?
Unerlässlich ist es, für sich selbst, also für das körperliche und mentale Wohlbefinden samt Lebensqualität, Eigenverantwortung zu übernehmen. Dazu muss ich bereit sein, das kann ich nicht abgeben.
Deshalb frage ich meine Klientinnen immer: Was bist Du Dir selbst wert? Und das in Bezug auf zwei Schwerpunkte: Zeitlich und finanziell betrachtet.
Um wirklich täglich für sich selbst Zeit zu finden, entwickeln wir einen Wochenplan – der verbindliche Zeiten für Meno-Care enthält. Das können an einem Tag mal nur 10 Minuten an einem anderen Tag auch 90 Minuten sein. Wichtig ist, dass die eingetragenen Zeiten verbindlich sind und genauso behandelt werden, wie ein offizieller, nicht absagbarer Termin. Es darf gelegentlich Verschiebungen aber keine Ausfälle geben. Natürlich wird der Plan wöchentlich aktualisiert und angepasst.
Darüber hinaus frage ich meine Klientinnen, was ihnen ihre Gesundheit finanziell wert ist und ob sie bereit sind in ihre Gesundheit zu investieren, um einen lebenslangen Mehrwert davon zu haben. Ich empfehle ihnen, einen festen monatlichen Mindest-Betrag (gerne auch mehr) beiseite zu legen. Davon können Coachings, Nahrungsergänzung, Untersuchungen die nicht übernommen werden, Sportkurse, etc. bezahlt werden. Es muss einfach klar sein, dass finanzielle Ausgaben zum Meno-Care dazu gehören, aber auch gestemmt werden können, wenn ich sie in meine Fixkosten mit einkalkuliere.

Hast du noch einen besonderen Tipp, den du an deine Kundinnen weitergibst, wenn Frau mal nicht so motiviert ist Sport zu machen? Oder die Ernährung eine Zeit lang mal wieder aus mehr Kuchen als Gemüse besteht?
So etwas kommt immer wieder vor und ist menschlich. Wichtig ist aber, den Weg zurück zu finden. Ich finde das funktioniert gut, wenn ich zwei Aspekte kombiniere: Den mentalen und den emotionalen.
Für den mentalen Aspekte ist für mich das „Warum“ der Schlüsselbegriff. Wenn ich den verinnerlicht habe, fällt es mir leichter mich zu überwinden, wieder zu starten. Ich lese wirklich detailliert in meinen Coaching Unterlagen und bekomme so erneut vor Augen geführt, warum es unerlässlich ist, Meno-Care zu betreiben.
Die emotionale Ebene erreiche ich in kleinen Meditationen, in denen ich mich erinnere wie es sich angefühlt hat, fit und voller Energie zu sein. Danach sollte der erste Schritt zum Meno-Care leichter fallen. Der Körper erinnert sich ja auch schnell wieder, wenn ihm etwas gutgetan hat, das kommt ergänzend dazu. Ich selbst musste vor Kurzem durch eine nervlich sehr aufreibende Zeit gehen und hatte gar keine andere Wahl als mein Meno-Care zu vernachlässigen. Bei der ersten Gelegenheit habe ich aber auf die eben beschriebenen Aspekte zurückgegriffen und nach nur einer Woche habe ich mich wieder in meiner vollen Kraft gefühlt. Das ist ein großer Vorteil des Meno-Care-Haus Konzeptes, da ich auf 10 Ebenen eingreifen kann, was einen schnellen Effekt mit sich bringt!

Susanne Meno-Care-Haus Coach

Fotos: privat

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