Meine Erfahrungen mit der Vera App – und wie ich mich endlich besser verstanden habe
Artikel in Kooperation mit Endo Health GmbH Vera-App
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes verändern – und manchmal ist es tatsächlich eine App. Als ich angefangen habe, meine Wechseljahressymptome wirklich bewusst zu tracken, meine Ernährung zu beobachten und Zusammenhänge zwischen Stress, Schlaf und Beschwerden sichtbar zu machen, hatte ich plötzlich echte Aha-Momente. Genau das hat mir die Vera-App ermöglicht: nicht nur Wissen, Übungen und Unterstützung im Alltag, sondern vor allem Klarheit über meinen eigenen Körper. In diesem Beitrag nehme ich dich mit in meine ganz persönliche Erfahrung – warum mich diese digitale Gesundheitsanwendung überrascht hat, was für mich der echte Gamechanger war und weshalb ich mir gewünscht hätte, es hätte so etwas schon viel früher gegeben.
Ich bin immer sehr offen und neugierig für neue Gesundheitsanwendungen – und dazu gehören für mich auch Apps. Vor einiger Zeit habe ich euch schon einmal verschiedene Anwendungen in diesem Artikel vorgestellt.
Gerade jetzt habe ich das Gefühl, dass sich rund um die Wechseljahre endlich etwas bewegt: neue Ideen entstehen, neue Wege werden gegangen, neue Formen der Unterstützung werden sichtbar. Und gleichzeitig lese ich vom „Hype um die Menopause“ – verbunden mit der Forderung, man solle doch bitte wieder damit aufhören. Erst letzte Woche stand genau das in einer großen Tageszeitung.
Und ich frage mich: Wie kann es ein „Hype“ sein, wenn immer noch so viele Frauen kaum wissen, was in ihrem Körper passiert? Wenn sie vor Ort keine fundierte Beratung finden? Wenn Aufklärung als Trend belächelt wird – statt als das anerkannt zu werden, was sie eigentlich ist: eine längst überfällige Gesundheitsbildung?
Genau deshalb bin ich neugierig auf die Vera-App – entwickelt von Endo Health GmbH. Sie ist eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), die du dir tatsächlich auf Rezept verschreiben lassen kannst – die Kosten werden sowohl von gesetzlichen als auch von privaten Krankenkassen übernommen.
Vera-App
Die App begleitet betroffene Frauen durch den Alltag und unterstützt sie bei den Herausforderungen, die die einzelnen Phasen der Wechseljahre mit sich bringen können. Mithilfe zahlreicher leitliniengerechter Wissensmodule, die in Zusammenarbeit mit Expert:innen entwickelt wurden, vermittelt die App medizinisch validiertes Wissen rund um die Wechseljahre und deren Symptome. Übungen aus den Bereichen Fitness, Yoga, Achtsamkeit, Autogenes Training und Entspannung können zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. Der detaillierte Trackingbereich der App ermöglicht es Betroffenen außerdem, Zusammenhänge zwischen Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Stresslevel) und Symptomen zu erkennen. Durch detaillierte Auswertungen kann die App auch für Ärzt:innen ein relevantes Behandlungstool sein. Der 100-Tage-Plan der App leitet bedacht und abgestimmt durch die tägliche Nutzung.
Die Vera-App bildet damit die digitale multimodale Therapie ab, die sich an der Leitlinie für Wechseljahresbeschwerden orientiert.
„Mir ist es besonders wichtig zu betonen: Die Vera-App ist kein Lifestyle-Produkt, sondern eine zertifizierte digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), also ein geprüftes Medizinprodukt.“
Dr. med. Nadine Rohloff
Eine App gegen Wechseljahresbeschwerden – wie soll das bitte funktionieren?
Das war auch mein erster Gedanke. Also habe ich direkt bei Dr. med. Nadine Rohloff – Ärztin und Gründerin nachgefragt
dieAlte: Was ist mein gesundheitlicher Nutzen? Und wie unterscheidet sich die Vera-App von anderen Gesundheits-Apps für Frauen?
Dr. med. Nadine Rohloff : Mir ist es besonders wichtig zu betonen: Die Vera-App ist kein Lifestyle-Produkt, sondern eine zertifizierte digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), also ein geprüftes Medizinprodukt. Sie basiert auf wissenschaftlicher Evidenz und den nicht-medikamentösen Empfehlungen der aktuellen Behandlungsleitlinie. In unserer Studie mit 224 Teilnehmerinnen konnten wir zeigen, dass sich die Lebensqualität der App-Nutzer:innen signifikant verbessert hat und die subjektive Symptomlast zurückging. Diese Ergebnisse bestärken mich sehr in unserer Arbeit.
Was die Vera-App von vielen anderen Angeboten unterscheidet, ist die Kombination aus fundierter Wissensvermittlung, leitliniengerechter Therapieorientierung und ganz konkreter, praktischer Unterstützung. Es geht nicht nur darum, zu erklären, was helfen könnte, sondern Frauen dabei zu begleiten, Veränderungen tatsächlich in ihren Alltag zu integrieren.
Welche Rolle spielt das Symptom-Tracking für den Therapieerfolg und wie können Frauen daraus echten Nutzen ziehen?
Ich halte das Symptom-Tracking für einen wichtigen Baustein, der mit den anderen Bestandteilen der App zusammenarbeitet. Viele Frauen haben das Gefühl, ihre Beschwerden seien „unberechenbar“. Durch das regelmäßige Dokumentieren reflektiert man Muster und plötzlich werden Zusammenhänge sichtbar. Frauen können erkennen, ob bestimmte Veränderungen, etwa bei Ernährung, Bewegung oder Stressreduktion, tatsächlich einen positiven Einfluss auf ihre Symptome haben. Das stärkt die Selbstwirksamkeit enorm. Besonders wichtig finde ich, dass das Tracking individuell anpassbar ist: Jede Nutzerin entscheidet selbst, welche Symptome oder Aktivitäten sie erfassen möchte. Auf diese Weise entsteht ein persönliches Verlaufsbild, das dabei hilft, besser zu verstehen, was wirklich guttut und was nicht. Gleichzeitig kann diese Dokumentation bei der Vorbereitung auf ein kommendes Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt hilfreich sein.
Wie kann mir eine App bei Wechseljahresbeschwerden helfen?
Die Vera-App ist eine alltagstaugliche Unterstützung für Frauen in den Wechseljahren, mit dem Ziel, Orientierung zu geben und die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken. Viele Beschwerden fühlen sich zunächst diffus oder unkontrollierbar an. Durch strukturierte Inhalte, konkrete Übungen und individuelles Symptom-Tracking hilft die App dabei, Zusammenhänge zu erkennen und aktiv Einfluss auf das eigene Wohlbefinden zu nehmen. Insgesamt umfasst die App über 400 Übungen, über 50 Lernmodule und mehr als 50 Stunden evidenzbasierte Inhalte.
Natürlich habe ich die App selbst getestet, weil ich einfach wissen wollte: Kann eine App wirklich bei Wechseljahressymptomen helfen?
Kurzfassung: JA – auf eine ziemlich spannende Art.
Kurz gesagt: unglaublich viel Input in einer einzigen App.
„Durch strukturierte Inhalte, konkrete Übungen und individuelles Symptom-Tracking hilft die App dabei, Zusammenhänge zu erkennen und aktiv Einfluss auf das eigene Wohlbefinden zu nehmen.“
Was du mit der Vera-App konkret machen kannst
Die App ist im Grunde wie ein digitales Tagebuch in deiner Tasche und gleichzeitig dein persönlicher Gesundheitscoach.
Symptome tracken + Tagesplan
Lass dich täglich 5-10 Minuten durch deinen Tagesplan leiten. Statt ein klassisches Symptomtagebuch zu führen, klickst du dich einfach durch vorgegebene Beschwerden – oder legst eigene an. Super easy.
Supplemente & Beschwerden dokumentieren
Dokumentation deiner Beschwerden, Stimmung, Aktivitäten und Einflussfaktoren: Ob Vitamin D, Magnesium, HRT oder andere Dinge: Du kannst alles eintragen – genauso wie deine täglichen Symptome.
Wissen von Expertinnen + Lern-Module
Gewinne Orientierung und Wissen, um dich und deine Behandlungsoptionen besser zu verstehen. 44 Lernmodule mit insgesamt 347 Lektionen rund um die Wechseljahre: Es gibt kurze Videos von Ärztinnen und Expertinnen zu Themen wie:
- Wechseljahre & Hormone
- typische Symptome
- Selfcare
- Stressmanagement
Alles verständlich erklärt, ohne Fachchinesisch.
Mini-Workouts & Interaktive Übungen
Reduziere Symptome durch interaktive Übungen – über 250 Übungen für deinen Alltag: Von sanftem Krafttraining über Yoga bis hin zu Atemübungen (ja, ich weiß – darüber wird oft gelacht, aber sie sind extrem wirksam fürs Nervensystem!).
Gerade in den Wechseljahren, wenn wir ständig über unsere Grenzen gehen, ist das Gold wert.
Ernährung & Rezepte
Du kannst: deine Ernährung tracken, Rezepte nutzen und sogar deine Eiweißzufuhr beobachten (mega wichtig, Stichwort Bauchfett & Muskelabbau)
Analysen & SOS-Plan
Finde durch Tagebuch-Auswertungen Zusammenhänge heraus und verstehe, was dir wirklich hilft. Erstelle und nutze deinen individuellen SOS-Plan bei starken Wechseljahresbeschwerden
Die Vera-App ist eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), die du dir tatsächlich auf Rezept verschreiben lassen kannst.
Mein Gamechanger: Zusammenhänge erkennen
Jetzt kommt für mich der spannendste Teil.
Natürlich helfen die Videos und Übungen, aber das wirklich Besondere für mich ist:
Die App stellt Auswertungen der Zusammenhänge von Beschwerden, Ereignissen & Aktivitäten her.
Zwischen:
- dem, was du isst
- deinen Sporteinheiten
- deinem Stresslevel
- und deinen Symptomen
Ich habe es selbst ausprobiert.
Eines meiner hartnäckigsten Wechseljahressymptome ist seit Anfang 40 der Nachtschweiß. Mal stärker, mal schwächer, aber immer präsent. Natürlich kann eine Hormonersatztherapie die Beschwerden lindern, aber „schwupps – alles weg“ ist es eben nicht.
Ich hatte schon lange den leisen Verdacht, dass meine Ernährung eine Rolle spielt, insbesondere Milchprodukte. Aber ehrlich? Ich habe nie konsequent getrackt.
Mit der Vera-App habe ich es dann endlich gemacht.
Und siehe da:
Wenn ich Milchprodukte esse → deutlich mehr Nachtschweiß.
Wenn ich sie weglasse (ich esse weiterhin Eier und Fleisch, also nicht vegan) → fast kein Nachtschweiß mehr, bis ganz weg.
Das hat mich echt umgehauen.
Denn Nachtschweiß bedeutet für mich: Aufwachen, T-Shirt wechseln, schlechter wieder einschlafen. Und Schlaf ist in dieser hormonellen Umbauphase einfach essenziell – für Regeneration, Energielevel und mentale Stabilität.
Ohne guten Schlaf geht gar nichts. Dank der App konnte ich das schwarz auf weiß sehen – nicht nur „Bauchgefühl“, sondern echte Daten aus meinem Alltag.
Mein Fazit
Ich habe schon einige Gesundheits-Apps getestet. Aber diese Kombination aus: Tracking – Wissensvermittlung – Übungen – Ernährung – und intelligenter Auswertung hat für mich wirklich einen Unterschied gemacht.
Die Vera-App ersetzt keine ärztliche Begleitung, aber sie ist ein kraftvolles Tool, um
- den eigenen Körper besser zu verstehen
- Symptome ernst zu nehmen - Muster zu erkennen
- informierte Entscheidungen zu treffen
- und sich in einer herausfordernden Lebensphase weniger allein zu fühlen
Für mich war das ein echter Aha-Moment und ich dachte nur: „Wie genial wäre das gewesen, wenn es sowas schon früher gegeben hätte, als mir klar wurde: Oh wow, ich bin mitten in der Perimenopause.“
Jetzt bin ich inzwischen in der Postmenopause. Mein Hormonspiegel hat sich auf einem niedrigen Level eingependelt, die starken Schwankungen sind weniger geworden. Trotzdem finde ich es nach wie vor sehr spannend und hilfreich, meine Daten im Blick zu behalten.
Wenn du gerade in den Wechseljahren steckst (oder auf dem Weg dorthin bist) und deine Symptome in den Wechseljahren besser verstehen und aktiv begleiten willst, dann ist die Vera-App aus meiner Sicht absolut einen Blick wert.
Und das Beste kommt zum Schluss
Du muss die App nicht kaufen… du bekommst sie kostenlos auf Rezept von deiner Ärztin verschrieben. YES!!! Die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen, die Kostenübernahme einer privaten Krankenkasse sollte man vorab klären, da wir das leider nicht garantieren können.
Was neu ist: Wir haben inzwischen einen Arztservice in der App integriert. Einen Diagnosenachweis über Wechseljahresbeschwerden haben viele nicht Zuhause. Mit unserer Hilfe kannst du deinem Arzt/ Ärztin aber nun einfach einen Brief zusenden lassen, der den Arzt nett auffordert, einen Diagnosenachweis auszustellen. Meist sieht der Arzt ja in der Akte, dass die Patientin bereits Beschwerden geäußert hat. Dieser Diagnosenachweis kann dann, wie unten beschrieben bei der Krankenkasse eingelöst werden.
Und wie du die App bekommst, zeige ich dir hier anhand einiger Bilder… so einfach geht‘s:
Fotos: @huesch, Vera-App









